„Im Kurhaus darf alles langsamer werden“ – Gesundheitscoachin Petra über Ruhe, Bewegung und neues Vertrauen
Für Petra ist das Hotel Kurhaus weit mehr als ein Arbeitsplatz: Es ist ein Ort, an dem Menschen ankommen dürfen – körperlich und innerlich. Die besondere Lage zwischen See und Bergen, die Stille, das Zwitschern der Vögel und das Rauschen des Wassers wirken wie ein Gegenpol zum oft hektischen Klinikalltag. „Hier werden die Gedanken langsamer“, sagt Petra. Erst in dieser Entspannung könne echte Regeneration beginnen – fast wie ein Heimkommen.
Petra begleitet die Gäste persönlich und einfühlsam. „Man muss nichts können“, erklärt sie. Der Unterricht im Stuhlkreis bietet Sicherheit, Vertrauen und Stabilität – oft eine wichtige Brücke, bis sich die Gäste wieder mehr zutrauen, auch im Stehen oder Gehen. Ein besonderes Highlight im Wochenprogramm ist das neurozentrierte Malen. Es aktiviert beide Gehirnhälften, fördert Konzentration und Kreativität und bringt viele Gäste in einen leichten, klaren Flow. Auch Gleichgewichts- und Krafttraining spielen eine zentrale Rolle: Sie stärken Muskulatur, fördern die Sturzprävention und schenken langfristig neues Vertrauen in den eigenen Körper – manchmal sogar mit dem Ziel, Hilfsmittel im Alltag wieder loszulassen.
In kleinen Gruppen erfahren die Gäste Aufmerksamkeit, Zeit und Wertschätzung – frei von Leistungsdruck. Körper, Geist und Seele finden so wieder ins Gleichgewicht. Petras Wunsch für alle, die ins Hotel kommen: zur Ruhe finden, sich selbst wieder spüren, nichts leisten müssen – und gestärkt etwas mit nach Hause nehmen, das bleibt.